Aus der Kühlung: Frisch, fix, fertig
Aus der Kühlung

Frisch, fix, fertig

Kühlfrische Convenience verbindet Haltbarkeit und Verfügbarkeit optimal. Im Shutdown bietet sich die Technik auch für die Eigenproduktion an. Zutaten oder Gerichte, die in Minuten servierfertig sind, davon träumen Gastronomen in Zeiten von Personalknappheit. Mit kühlfrischen Convenience-Produkten geht das. Servierfertige Speisen, die nach Bedarf erwärmt und nur noch angerichtet werden müssen, überbrücken auch zeitliche Engpässe bei unvorhergesehener Nachfrage.

Und natürlich kommen kühlfrische Produkte auch als ergänzende Komponenten zu eigenen Kreationen zum Einsatz. In jedem Falle sparen die Produkte Zeit – und es fällt deutlich weniger Abfall in der Küche an, sowohl bei
der Zubereitung als auch, weil durch bedarfsgerechte Entnahme weniger Reste verbleiben.

Kühlfrische Convenience gibt es in allen Menübereichen, von der eleganten Vorspeise über Suppen und Bouillons bis hin zu ganzen Hauptgerichten oder Komponenten davon. Und natürlich stehen auch Desserts in großer Auswahl kühlfrisch zur Verfügung. Und eins ist klar: Alle Produkte lassen sich individuell verfeinern, sodass Genüsse mit persönlicher Handschrift entstehen. Dazu bedarf es keines großen Aufwands und wird heute auch mit praktischen Baukastensystemen unterstützt wie den Do-it-yourself-Kits von Achenbach. Sie ermöglichen ganz unkompliziert ein kreatives Anrichten und erlauben zudem die Abrundung mit eigenen frischen Zutaten wie Kräutern. Nicht vergessen darf man, dass sich dank Cook & Chill und moderner Sous-vide-Technik auch ein selbst zubereiteter Vorrat an kühlfrischen Köstlichkeiten anlegen lässt. Das ist so praktisch wie individuell, entzerrt Arbeitszeiten und erlaubt eine rationelle Verwendung von Rohstoffen. Voraussetzung dafür ist natürlich ausreichend Kühlkapazität. Die bringt dem Koch viel Unabhängigkeit und Flexibilität.

Gerade kühlfrische Gerichte sind schließlich ideal für Lieferdienste, wie sie im aktuellen Lockdown verstärkt nachgefragt werden. Wer hier mit fertigen Speisen, idealerweise hygienisch verschweißt, in großer Auswahl punkten kann, kann damit viele neue Kunden gewinnen. Man denke nur an die zahlreichen Senioren, denen aufgrund der aktuellen Situation die vertraute Betreuungsperson weggebrochen ist, die oftmals auch das Essen zubereitete. Wenn dann der Gastronom vor Ort das Essen liefert, ist schon mal eine Sorge ausgeräumt. Auch Beschäftigte im Homeoffice freuen sich über einen solchen Service, ebenso wie die Mitarbeiter in allen Unternehmen, die ihre Kantinen schließen mussten. Erfolgreich praktiziert wird der Lieferservice mit Cook & Chill beim Berliner Caterer und Streetfood-Anbieter Fräulein Kimchi. Hier bestellt man asiatisch-amerikanische Spezialitäten wie koreanische Tacos, Reisschalen mit Schweinebauch oder knusprigem Tofu oder Nashville Hot Roasted Chicken, frisch am Vortag zubereitet, gekühlt und luftdicht verpackt. Köchin und Inhaberin Lauren Lee hat sich dabei mit Kollegin Sarah Durante zusammengeschlossen, Köchin und Inhaberin von Humble Pie und spezialisiert auf Streetfood aus Tennessee – das perfekte Team! Gegenüber dem Spiegel sagte Lauren Lee: „Gleich am ersten Tag hatten wir rund 200 Bestellungen. Wenn es so weitergeht, wird es reichen, um alle Mitarbeiter und die laufenden Kosten zu bezahlen.“ Dabei kommt es auch auf die Verpackung an. Wer  Vorspeisen oder Desserts etwa im praktischen wie schicken Weckglas anbietet, hat bei Genießern ganz sicher einen Stein im Brett.


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